Unterstützung für Führungskräfte Teil 2: Ermittlung des Leistungspotenzials

Führungskräfte entwickeln

Unterstützung für Führungskräfte

Teil 2: “Ermittlung des Leistungspotenzials”


Im zweiten Modul der Potenzialanalyse wird der Schwerpunkt auf die persönlichen Anforderungen gelegt.

Aus der FührungsScoreCard werden die Anforderungsprofile abgeleitet. Welche fachlichen Fähigkeiten und welche persönlichen Merkmale sind wichtig, um in der Führungsrolle erfolgreich zu sein?

Die Identifizierung der Leistungspotenziale geschieht durch die verschiedensten Persönlichkeitseinschätzungsinstrumente. Identifiziert werden die Potenziale der Führungskraft durch Management Audits, Stärken- / Schwächenanalysen, Assessment-Center und Orientation-Center.

Die Erfahrung zeigt, dass es hilfreich ist, den Fokus verstärkt auf die Persönlichkeitseigenschaften zu legen. Die fachlichen Anforderungen sind schnell definiert und werden oft in den Mittelpunkt gerückt.

Entscheidend sind in der Praxis aber die Persönlichkeitseigenschaften einer Führungskraft.

Das Wissen über eine bestimmte Technik bedeutet nicht automatisch, die Technik auch anzuwenden. Es wird zu viel Wert auf die Einschätzungsinstrumente gelegt, die oft den sozialen Kontext, in dem die Führungskraft nachher führen soll, nicht mit in Betracht ziehen.

Audits und Orientation-Center simulieren dieses Umfeld und ermöglichen dadurch soziale Interaktionen, die Verhalten sichtbar machen.

Um die Persönlichkeitseigenschaften herauszuarbeiten sind die Komplementären Einschätzungshilfen (KEH) von Dr. Walter Eberle sehr hilfreich. Das wichtigste Merkmal des KEH-Systems ist der bipolare Aufbau. Die Anwendung des Polaritätsprinzips ermöglicht ein besonders wertschätzendes Menschenbild und sichert so die Akzeptanz aller Aussagen, die auf Basis der Einschätzung im KEH-System gemacht werden.

Damit ergeben sich für das KEH-System vielfältigste Anwendungsmöglichkeiten sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich.

Das KEH-System unterscheidet sich methodisch von anderen Persönlichkeitsinventaren. Es stellt dem Beobachter ein Beobachtungsraster zur Verfügung und fragt nicht wie ein Test Items ab. Dadurch ist das KEH-System vom Anwender höchst flexibel und individuell einsetzbar. Diese Eigenschaft erfordert allerdings eine gute Kenntnis des Systems, bevor es angewendet werden kann.

Lesen Sie im Teil drei der Reihe „Unterstützung für Führungskräfte“ den dritten Schritt der Potenzialanalyse: „Entwicklungsthemen priorisieren“.



ANDREAS CHLUMSKY

Geschäftsführender Gesellschafter

Ganzheitliches Projektmanagement, PRINCE2 Professional

Tel.: +49 6196 4738-0

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